Als zweites Schiff der Prima-Klasse übernimmt die Norwegian Viva das Konzept von 2022 nahezu unverändert: 142.500 BRZ, 3.195 Gäste, Ocean Boulevard und die charakteristischen Infinity-Pools über der Bordwand. Der auffälligste Unterschied zur Prima liegt in der Besatzung — mit rund 1.506 Crew-Mitgliedern bei praktisch gleicher Passagierzahl liegt das Betreuungsverhältnis leicht über dem der Prima.
Bei der Gastronomie ersetzt die Viva einzelne Prima-Restaurants durch eigene Varianten: Statt Palomar steht auch hier mediterrane Küche im Programm, dazu kommt mit Hudson's ein Hauptrestaurant mit durchgehender 270-Grad-Fensterfront zum Heck. Wer beide Schiffe kennt, bemerkt vor allem Details in der Innenausstattung — die Grundarchitektur ist identisch.
Auch beim Entertainment geht die Viva einen eigenen Weg: Statt der Prima-Shows läuft hier ein eigenes Bühnenprogramm im Prima Theatre, das sich ebenfalls zwischen Show- und Clubbetrieb umbauen lässt.
Für Gäste ist die Viva praktisch austauschbar mit der Prima — die Entscheidung zwischen beiden fällt eher über Reiseroute und Abfahrtstermin als über das Schiff selbst.